Bild für Beitrag: Von Berkley nach Byzanz und zurück | Ein besonderer Abend mit Fazil Say, Mehmet Ali Sanlikol und Can Cakmur
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Von Berkley nach Byzanz und zurück

Ein besonderer Abend mit Fazil Say, Mehmet Ali Sanlikol und Can Cakmur

Rotterdam, 13.03.2026
TEXT: Stefan Pieper | FOTO: Agentur no-te | Stefan Pieper

Mehmet Ali Sanlıkol studierte bei Herb Pomeroy und George Russell, spielte Jazz in den Clubs von Boston – und verschwand dann für ein Jahrzehnt, um die türkische Musiktradition von innen heraus zu lernen. Was dabei herausgekommen ist, war jetzt in Rotterdam zu hören.

Man muss bei Mehmet Ali Sanlıkol mit dem Jazz anfangen, sonst versteht man nichts. Geboren und aufgewachsen in Istanbul, kam er 1993 mit einem Stipendium nach Boston, studierte am Berklee Jazz Composition bei Herb Pomeroy und Ken Pullig, ging weiter zu George Russell und Bob Brookmeyer – die Bostoner A-Liga. Sanlıkol ist Jazzpianist, Multiinstrumentalist, ein Musiker ohne Grenzen. Er hätte die Karriere weiterfahren können, die Clubs, die Sessions, die Alben. Stattdessen hörte er Ende der Neunziger ein einfaches türkisches Volkslied – und alles brach auf. Die Erkenntnis: Er kannte die Musik seiner eigenen Herkunft nicht wirklich, nicht von innen.

Dann tat er etwas, das in der Jazzszene ungefähr so üblich ist wie ein Sabbatical bei einem Hedgefonds: Er legte zehn Jahre Pause ein. Hunderte Konzerte türkischer Musik, Studium der Makam-Systematik, der Ney-Spieltechnik, der osmanischen Hofmusik. Ein ganzes Jahrzehnt, um eine zweite musikalische Muttersprache zu lernen.

Kein Beethoven, kein Sicherheitsnetz

Warum das wichtig ist? Weil man es hört. Im großen Saal des De Doelen in Rotterdam spielt die Sinfonia Rotterdam unter Murat Cem Orhan das Programm „Soul of the Silk Road": Fazıl Says Klavierkonzert Nr. 2, Sanlıkols A Gentleman of Istanbul, Says Kammersinfonie in niederländischer Erstaufführung. Anderthalb Stunden ohne Pause. Kein Beethoven, kein Brahms, kein Sicherheitsnetz. Dass der Saal dafür voll wird, ist in Rotterdam, dieser Stadt aus Hafenflair, kühner Nachkriegsarchitektur und alltäglichem Sprachengewirr, schlicht: Normalität.

Pianist Can Çakmur, Jahrgang 1997, eröffnet mit dem Say-Konzert. Say hatte das Stück mit 24 in Berlin geschrieben, nach obsessivem Studium orientalischer Aufnahmen im Völkerkundemuseum. Dieser Komponist weiß Sound zu machen – und das meint mehr als schönen Klang: Textur, Farbe, Rauigkeit, Vibration, Körperlichkeit. Ein Kontrabass hält einen Bordunton auf Cis, darüber entfaltet sich eine imaginäre Reise von Tibet nach Anatolien. Çakmur präpariert den Flügel mit Papier und Geodreieck – die Resonanzen erinnern an Gamelan, an Sitar, an alles Mögliche, nur nicht an einen wohltemperierten Konzertflügel. Osmanische Melodiefragmente kippen in Cluster-Kaskaden. Wie frisch, wie neugierig, wie vital dieser Pianist klingt! Die Sinfonia Rotterdam begleitet aufmerksam; besonders die Legato-Phrasierungen gelingen dem Streichorchester mit warmem, intensivem Ton.

Das ist keine Fusion

Dann Sanlıkol, und damit verschiebt sich alles. Er hängt die Oud um, und man begreift sofort: Jazz, osmanische Hofmusik, Sufi-Tradition – alles ist da, nichts davon aufgesetzt. Seine viersätzige Sinfonie A Gentleman of Istanbul, 2017 von A Far Cry in Auftrag gegeben und 2023 für einen Grammy nominiert, porträtiert den osmanischen Reisenden Evliya Çelebi. Die vier Sätze – Allegro, Jazz Ballad, Semai, Devr-i Kebir and Vivace – zeigen sein Prinzip: Musikalische Sprachen werden als gleichberechtigte Systeme behandelt. Das ist keine Fusion. Fusion wäre, wenn man ein bisschen Oud über einen Jazzakkord legt und hofft, dass es cool klingt. Sanlıkol hat jede dieser Sprachen komplett gelernt, und genau das hört man.

Der zweite Satz, eine echte Jazz-Ballade, kommt aus dem gleichen emotionalen Tiefengrund wie die osmanische Trauer, die sie besingt. Man denkt an Chet Baker, an eine Verwandtschaft quer zu allen Genre-Grenzen. Im Saal wird es still. Die Vegetarian Dervishes legen einen gleichmäßigen Puls unter filigrane Ney-Improvisationen – wer Coltranes modale Phase kennt, spürt hier einen verwandten Geist, nur aus einer ganz anderen Richtung. Im Schlusssatz rezitiert Sanlıkol Koranverse, und es fügt sich bruchlos, weil dieses Werk verschiedene kulturelle Wirklichkeiten als Schichten einer gemeinsamen Geschichte begreift.

Die Lücken im Tonsystem sind Lücken im Bewusstsein

Was besonders hängen bleibt: die mikrotonalen Passagen. Intervallschritte, die in der temperierten Stimmung des westlichen Klaviers nicht existieren – aufregend und merkwürdig vertraut zugleich. Sanlıkol hat dafür am New England Conservatory ein digitales Keyboard mit 17 Tasten pro Oktave erfunden und patentiert (US Patent 12,334,044). Diese Erfindung passt zu seiner These: Die Instrumente des Westens sind durch ihre Tonabstände „ideologisch" und nicht wirklich frei. Die Lücken im Tonsystem sind auch Lücken im kulturellen Bewusstsein. Ein Satz, den man sacken lassen muss – und der nach diesem Abend ziemlich plausibel klingt.

Sanlıkol wechselt zwischen Klavier, Oud und Ney, singt, rezitiert – und man denkt unwillkürlich an seine jüngste Platte 7 Shades of Melancholia mit Ingrid Jensen, irgendwo zwischen ECM-Ästhetik und türkischem Hüzün. Oder an Turkish Hipster, wo er erstmals präzise türkische Mikrotöne durch amerikanische Jazzbläser spielen ließ – mit Anat Cohen, Miguel Zenón, Antonio Sánchez. Der Mann denkt groß und arbeitet präzise.

Rhythmus als physische Erfahrung

Says Kammersinfonie setzt den Schlusspunkt. Das Stück ist kompakt und alles andere als harmlos. Der 7/8-Takt Devr-i Hindi, ein althergebrachter osmanischer Rhythmus, treibt die Musik von der ersten Sekunde an. Die Streicher arbeiten polyphon auf engstem Raum, Figuren greifen ineinander, werden weitergereicht, verdichtet. Dazwischen Momente osmanischer Nostalgie, bevor die Musik in temperamentvolle türkisch-Roma-Tänze umschlägt. Das Streichorchester entwickelt eine fast rockige Energie, einen physischen Sog, der in die Beine geht. Say geht es immer ums Ganze: Rhythmus als physische Erfahrung, die körperliche Wirkung von Musik. Das ist Jazz-Denken – auch wenn es in sinfonischer Besetzung daherkommt.

Murat Cem Orhan dirigiert souverän und moderiert zwischen den Werken mit wohltuend unakademischer Lockerheit. Das Publikum dankt mit Applaus, der nicht enden will. Aber noch mehr Gewicht als der Applaus hatte die Stille: jene konzentrierte, reglose Stille von Menschen, die etwas Neues hören und unbedingt weiterhören wollen.

Die eigentliche Frage nach diesem Abend: Warum werden solche Programme so selten gespielt? Hier kommen Musiker zusammen, die zeigen, dass die Trennung zwischen Jazz, Klassik und „Weltmusik" eine Fiktion ist – eine bequeme, eine marktgängige, aber eben eine Fiktion. Sanlıkol, der Berklee-Absolvent und George-Russell-Schüler, der ein Jahrzehnt in die osmanische Tradition investiert hat, macht das mit einer Konsequenz, die ihresgleichen sucht.

Mehmet Ali Sanlıkol studierte bei Herb Pomeroy und George Russell, spielte Jazz in den Clubs von Boston – und verschwand dann für ein Jahrzehnt, um die türkische Musiktradition von innen heraus zu lernen. Was dabei herausgekommen ist, war jetzt in Rotterdam zu hören. Zusammen mit der zeitlos gültigen Musik von Fazıl Say, der sowieso lieber Sound erzeugt als bloß Klang.

Man muss bei Mehmet Ali Sanlıkol mit dem Jazz anfangen, sonst versteht man nichts. Aber man darf auch mit Rotterdam anfangen, denn beides gehört zusammen. Wer sich hier mit allen Sinnen einlässt, spürt den Puls einer Stadt, die sich nicht erklärt, sondern wo einfach alles da ist: Europas größter Hafen, ein Stadtbild aus holländischem Hafen-Flair, kühner Nachkriegsarchitektur und futuristischen Hochhäusern, auf den Straßen ein Sprachengewirr, das keiner Weltmusik-Broschüre bedarf, weil es Alltag ist. Rotterdam ist eine dieser europäischen Großstädte, in der kulturelle Vielstimmigkeit wie eine Selbstverständlichkeit atmet. Dass hier ein Orchester einen kompletten Abend mit türkisch geprägter Gegenwartsmusik bestreitet und der große Saal des De Doelen dafür voll wird, ist einfach: Normalität.

Ein türkisches Lied änderte alles 

Zurück zum Haupt-Protagonisten dieses Abends, des Mulitinstrumentalisten Mehmet Ali Sanlıkol. Geboren und aufgewachsen in Istanbul, kam er 1993 mit einem Stipendium nach Boston, studierte am Berklee Jazz Composition bei Herb Pomeroy und Ken Pullig, ging dann weiter zu George Russell und Bob Brookmeyer. Das sind keine Fußnoten, das ist die Bostoner A-Liga. Sanlıkol ist Jazzpianist, Multiinstrumentalist, ein Musiker, der keine Grenzen kennt. Er hätte die Karriere weiterfahren können, die Clubs, die Sessions, die Alben. Stattdessen hörte er irgendwann Ende der Neunziger ein einfaches türkisches Volkslied – und alles brach auf. Die Erkenntnis: Er kannte die Musik seiner eigenen Herkunft nicht wirklich, nicht von innen. Und dann tat er etwas, das in der Jazzszene ungefähr so üblich ist wie ein Sabbatical bei einem Hedgefonds: Er legte zehn Jahre Pause ein. Hunderte Konzerte türkischer Musik, Studium der Makam-Systematik, der Ney-Spieltechnik, der osmanischen Hofmusik. Ein ganzes Jahrzehnt, um eine zweite musikalische Muttersprache zu lernen – neben dem Jazz, der seine erste war.

Warum das wichtig ist? Weil man es hört. Im De Doelen spielt die Sinfonia Rotterdam unter Murat Cem Orhan das Programm „Soul of the Silk Road". Die Dramaturgie ist klug gesetzt: Auf Fazıl Says Klavierkonzert Nr. 2 „Silk Road" folgt Sanlıkols A Gentleman of Istanbul und schließlich Says Kammersinfonie in niederländischer Erstaufführung. Anderthalb Stunden ohne Pause. Kein Beethoven, kein Brahms, kein Sicherheitsnetz – und darum geht es: Hier nimmt ein Orchester das gesamte Repertoire ernst, das im 21. Jahrhundert zur Verfügung steht. Nicht selbstverständlich in den meisten bürgerlichen Musentempeln!

Pianist Can Çakmur, Jahrgang 1997, eröffnet mit dem Say-Konzert. Say hatte das Stück mit 24 in Berlin geschrieben, nach obsessivem Studium von zahllosen Aufnahmen orientalischer Musik im Völkerkundemuseum. Dieser türkische Komponist, der sämtliche seiner heutigen Nachfolger beeinflusst hat, weiß Sound zu machen – und das meint mehr als schönen Klang: ein Gesamtphänomen aus Textur, Farbe, Rauigkeit, Vibration, Körperlichkeit. An diesem Abend geht das so: Ein Kontrabass hält einen Bordunton auf Cis, und darüber entfaltet sich eine imaginäre Reise von Tibet nach Anatolien. Çakmur präpariert den Flügel mit Papier und Geodreieck – was da an Resonanzen rauskommt, erinnert an Gamelan, an Sitar, an alles Mögliche, nur nicht an einen wohltemperierten Konzertflügel. Die Bassregister klingen rau und körnig, fast dreckig, osmanische Melodiefragmente kippen in Cluster-Kaskaden. Und wie frisch, wie neugierig, wie vital dieser Pianist klingt! Die Sinfonia Rotterdam begleitet aufmerksam, besonders die aus der türkischen Musiktradition hervorgehenden Legato-Phrasierungen gelingen dem Streichorchester mit warmem, intensivem Ton. Eine Qualität, die dem gesamten Abend zugutekommt.

die Musikalischen Muttersprachen sind gleichberechtigt

Dann Sanlıkol, und damit verschiebt sich alles. Er hängt die Oud um, und man begreift sofort: Jazz, osmanische Hofmusik, Sufi-Tradition – alles ist da und nichts davon aufgesetzt oder gar zitiert. Seine Komposition A Gentleman of Istanbul, seine viersätzige Sinfonie für Streichorchester, Schlagzeug, Klavier, Oud, Ney und Tenor, 2017 von A Far Cry in Auftrag gegeben und 2023 für einen Grammy nominiert, porträtiert den osmanischen Reisenden Evliya Çelebi. Die vier Sätze – Allegro, Jazz Ballad, Semai, Devr-i Kebir and Vivace – zeigen Sanlıkols Prinzip: Musikalische Sprachen werden als gleichberechtigte Systeme behandelt, die koexistieren. Das ist keine Fusion. Fusion wäre, wenn man ein bisschen Oud über einen Jazzakkord legt und hofft, dass es cool klingt. Sanlıkol hat jede dieser Sprachen komplett gelernt und genau das hört man.

Der zweite Satz ist eine Jazz-Ballade und zwar eine echte. Die kommt aus dem gleichen emotionalen Tiefengrund wie die osmanische Trauer, die sie besingt. Man denkt an Chet Baker, an eine Verwandtschaft, die quer zu allen Genre-Grenzen verläuft. Im Saal wird es still. Die Vegetarian Dervishes legen einen gleichmäßigen Puls unter filigrane Ney-Improvisationen – wer Coltranes modale Phase kennt, spürt hier einen verwandten Geist, nur aus einer ganz anderen Richtung. Im Schlusssatz rezitiert Sanlıkol Koranverse, und es fügt sich bruchlos, weil dieses Werk verschiedene kulturelle Wirklichkeiten als Schichten einer gemeinsamen Geschichte begreift. Das ist kein Multikulti-Kitsch. Das ist gelebte musikalische Realität.

Was besonders hängen bleibt: die mikrotonalen Passagen. Intervallschritte, die in der temperierten Stimmung des westlichen Klaviers nicht existieren und deswegen immer aufregend und merkwürdig vertraut zugleich wirken. Sanlıkol hat dafür am New England Conservatory ein digitales Keyboard mit 17 Tasten pro Oktave erfunden und patentiert (US Patent 12,334,044). Diese Erfindung passt zu seiner These, derzufolge die Instrumente des Westens durch ihre Tonabstände "ideologisch" und nicht wirklich frei sind. Die Lücken in ihrem Tonsystem sind auch Lücken im kulturellen Bewusstsein. Ein Satz, den man erstmal sacken lassen muss. Und der nach einem Abend wie diesem ziemlich plausibel klingt.

Groß und zugleich präzise denken 

Sanlıkol wechselt zwischen Klavier, Oud und Ney, singt, rezitiert – und man denkt unwillkürlich an seine jüngste Platte 7 Shades of Melancholia, auf der er mit Ingrid Jensen genau diesen Zwischenraum auslotet, irgendwo zwischen ECM-Ästhetik und türkischem Hüzün. Oder an Turkish Hipster, wo er erstmals präzise türkische Mikrotöne durch amerikanische Jazzbläser spielen ließ – mit Anat Cohen, Miguel Zenón, Antonio Sánchez. Der Mann denkt groß und arbeitet präzise.

Says Kammersinfonie setzt den Schlusspunkt dieses Abends. Das Stück ist kompakt und alles andere als harmlos. Der 7/8-Takt Devr-i Hindi – ein althergebrachter osmanischer Rhythmus – treibt die Musik von der ersten Sekunde an. Die Streicher arbeiten polyphon auf engstem Raum, Figuren greifen ineinander, werden weitergereicht, beantwortet, verdichtet. Dazwischen öffnen sich Momente osmanischer Nostalgie, bevor die Musik wieder anzieht und in temperamentvolle türkisch-Roma-Tänze umschlägt. Das Streichorchester entwickelt dabei eine fast rockige Energie, einen physischen Sog, der in die Beine geht. Say geht es eben immer ums Ganze: um Rhythmus als physische Erfahrung, um die körperliche Wirkung von Musik. Das ist, wenn man so will, Jazz-Denken – auch wenn es in sinfonischer Besetzung daherkommt.

Murat Cem Orhan dirigiert souverän und moderiert zwischen den Werken mit einer Lockerheit, die wohltuend unakademisch ist. Das Publikum dankt mit Applaus, der nicht enden will. Aber noch mehr Gewicht als der Applaus hatte an diesem Abend die Stille: jene konzentrierte, reglose Stille von Menschen, die etwas Neues hören und unbedingt weiterhören wollen.

Die eigentliche Frage nach diesem Abend: Warum werden solche Programme so selten gespielt? Hier kommen zwei Komponisten zusammen, die jeweils auf ihre Weise zeigen, dass die Trennung zwischen Jazz, Klassik und „Weltmusik" eine Fiktion ist – eine bequeme, eine marktgängige, aber eben eine Fiktion. Sanlıkol, der Berklee-Absolvent und George-Russell-Schüler, der ein Jahrzehnt in die osmanische Tradition investiert hat, macht das mit einer Konsequenz, die in der Jazzszene ihresgleichen sucht. Die Intendanzen sollten sich das mal anhören.

Konzert „Soul of the Silk Road", De Doelen, Rotterdam, 28. Februar 2025. Fazıl Say: Klavierkonzert Nr. 2 „Silk Road"; Mehmet Ali Sanlıkol: A Gentleman of Istanbul; Fazıl Say: Kammersinfonie (NL-Erstaufführung). Can Çakmur (Klavier), Mehmet Ali Sanlıkol (Klavier, Oud, Ney, Gesang), Sinfonia Rotterdam, Murat Cem Orhan (Dirigent).

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