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Erste Jam-Session im Jazzclub Hürth

Ein Abend voller Spielfreude

Hürth, 10.03.2026
TEXT: Günter Reiners | FOTO: Regina Reiners

Die erste Jam-Session im Jazzclub Hürth begeisterte auf ganzer Linie. Musik, Begegnung und pure Spielfreude: Die erste Jam-Session im Hürther Jazzkeller entwickelte sich zu einem unvergesslichen Abend für Musiker und Publikum gleichermaßen. Was als offenes Format begann, wurde schnell zu einem mitreißenden musikalischen Ereignis, das den Jazzkeller bis in die späten Stunden erfüllte.
Den stimmungsvollen Auftakt gestaltete die Opener-Band Tea for Three gemeinsam mit Gilla Peters und Clara Wedel als Gastmusikerinnen. Mit feinfühlig interpretierten Jazz-Standards legten sie den Grundstein für eine Atmosphäre, in der sich Spielfreude und musikalische Neugier sofort übertrugen. Der Jazzkeller vibrierte vor Energie.
„Man hat vom ersten Ton gespürt, dass hier etwas Besonderes entsteht“, beschreibt eine Musikerin aus dem Publikum den Beginn des Abends. „Der Funke ist sofort übergesprungen.“
Für große Überraschung sorgte der enorme Andrang an Musikerinnen und Musikern, die im Laufe des Abends auf die Bühne wollten. Saxofone, Trompeten, Posaune, Gitarren, Kontrabass, Klavier und Schlagzeug – eine beeindruckende Vielfalt an Instrumenten fand sich zusammen und verschmolz zu immer neuen Klangfarben.
Isabell Pauli zeigte sich begeistert. „Diese Offenheit, diese Energie und dann dieses hohe Niveau. Es ist großartig zu sehen, wie schnell sich Musiker finden und gemeinsam Musik entstehen lassen.“ Auch der Vorsitzende des Jazzclubs Hürth, Günter Reiners, zog ein äußerst positives Fazit. „Genau so haben wir uns die Jam-Session erhofft. Der Jazz lebt vom Austausch, vom Mut zur Spontaneität und von Menschen, die Lust haben, sich musikalisch zu begegnen. Dieser Abend hat gezeigt, wie lebendig unsere Szene ist.“

Nach kurzen Soundchecks entstanden immer wieder neue Formationen, die sich mit großer Selbstverständlichkeit aufeinander einließen. Ausdrucksstarke Soli, sensibles Zusammenspiel und mutige musikalische Ideen sorgten für begeisterten Applaus und eine spürbare Nähe zwischen Musikern und Publikum.
Ein beteiligter Musiker brachte es am Ende des Abends auf den Punkt:
„Man kommt auf die Bühne, kennt sich kaum und nach wenigen Takten fühlt es sich an wie eine Band. Genau dafür liebt man den Jazz.“
Das Fazit der Veranstalter fällt eindeutig und voller Zuversicht aus: So kann und soll es weitergehen.

Die nächste Jam-Session im Hürther Jazzkeller findet bereits am 02. Juni um 19 Uhr statt.
Anregungen und Wünsche gerne vorab an jamsession@jazzclub-huerth.de .


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