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PIANO AT ITS BEST

Preview Klavierfestival Ruhr

, 01.05.2026
TEXT: Uwe Bräutigam | FOTO: Promo Fotos Klavier-Festival Ruhr

Der Vorverkauf für das Klavier-Festival Ruhr 2026 (9. Mai bis 21. Juli) ist bereits gestartet. Das Festival gilt als weltweit größtes seiner Art für Klaviermusik und präsentiert in 64 Konzerten ein breites Spektrum von Klassik über Jazz bis hin zur zeitgenössischen Musik.

In 17 Städten des Ruhrgebiets – von Essen über Dortmund bis Gelsenkirchen sowie in angrenzenden Städten wie Wuppertal und Düsseldorf – bringt das Festival internationale Weltstars und herausragende Nachwuchstalente zusammen. Auch die Grugahalle in Essen ist erneut Spielort; dort wird unter anderem die gefeierte kanadische Jazzpianistin und Sängerin Diana Krall auftreten. Zahlreiche Künstler:innen, die in den vergangenen Jahren beim Festival zu Gast waren, kehren 2026 auf die Bühnen des Ruhrgebiets zurück.

Den feierlichen Auftakt gestaltet am 9. Mai im Konzerthaus Dortmund die Pianistin Yulianna Avdeeva mit Béla Bartóks drittem Klavierkonzert, einem seiner letzten Werke. Damit eröffnet sie zugleich die Reihe „Zeit für Bartók“, einen der programmatischen Schwerpunkte des Festivals.

Ergänzt wird das Eröffnungskonzert durch Beethovens Tripelkonzert in einer außergewöhnlichen Neuinterpretation: Der israelische Pianist und Komponist Guy Mintus erweitert die klassische Besetzung um Mandoline und Akkordeon und ersetzt damit Violine und Violoncello. Gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester entsteht so ein farbenreiches, swingendes Klangbild, das Beethovens Werk in ein neues Licht rückt.

HOCHKARÄTIGE JAZZPIANIST:INNEN AUS ALLER WELT

Der Jazz hat beim Klavier-Festival Ruhr seit jeher einen festen Platz. Größen wie Herbie Hancock, Brad Mehldau oder Monty Alexander prägten in der Vergangenheit das Programm – auch 2026 setzt sich diese Tradition eindrucksvoll fort. Am 12. Mai zeigt Helge Schneider in der Grugahalle Essen, dass sich auch sein musikalischer Humor klar im Spannungsfeld des Jazz verorten lässt. Einen Tag später sorgt der Ausnahmepianist Chilly Gonzales mit seinem stilübergreifenden Mix aus Klassik, Pop und Jazz für ein überraschendes Konzerterlebnis.

Am 13. Mai verwandelt das Alfredo Rodríguez Trio aus Kuba die Kathrin-Türks-Halle in Dinslaken in einen pulsierenden Latinclub. Der Pianist Alfredo Rodríguez, der heute in den USA lebt, verbindet kubanische Wurzeln mit moderner Jazzästhetik.

Ein Gipfeltreffen der europäischen Jazzszene folgt am 20. Mai im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen: Nils Landgren, Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner treten dort als All-Star-Formation auf – bekannt unter dem Namen „4 Wheel Drive“.

Am 12. Juni präsentiert das Ebertbad Oberhausen die junge mongolische Pianistin Shuteen Erdenebaatar gemeinsam mit Nils Kugelmann (Bass und Klarinette). Sie gilt als eine der spannendsten Stimmen der aktuellen europäischen Jazzszene.

Brasilianische Klangwelten stehen am 20. Juni im Mittelpunkt zweier Konzerte im Salzlager auf Zollverein (Essen) mit Hercules Gomes und Amaro Freitas. Der finnische Pianist Olli Mustonen ist am 14. Mai gleich doppelt zu erleben: am Nachmittag im Von der Heydt-Museum Wuppertal und am Abend in der Stadthalle Wuppertal mit dem Meta4 Streichquartett.

Am 29. Juni treffen sich im Salzlager Zollverein die kubanische Pianistin Marialy Pacheco und der Luxemburger Pianist Francesco Tristano zu einem außergewöhnlichen Klavierdialog. Diana Krall ist am 4. Juli in der Essener Grugahalle zu erleben. Der Pianist und Komponist Jason Moran gestaltet im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum ein Solokonzert.

KLAVIER UND ELEKTRONIK

Die Reihe „Klavier und Elektronik“ widmet sich Künstler:innen an der Schnittstelle von Konzertsaal und Clubkultur. Brandt Brauer Frick aus Berlin zählen zu den international bekanntesten Formationen dieses Genres. Mit ihrer Verbindung aus minimalistischer Klaviermusik und elektronischen Strukturen treten Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick weltweit sowohl in Clubs wie dem Berghain als auch in Konzertsälen wie der Royal Albert Hall auf. Ebenfalls in Gelsenkirchen gastiert die legendäre Formation Tangerine Dream, die auch nach dem Tod ihres Gründers Edgar Froese ihre sphärischen Klangwelten fortführt. Der georgische Pianist Giorgi Gigashvilli kombiniert im Salzlager Zollverein klassische Werke mit Live-Elektronik von Nikoloz Zubiashvili. Mit Vicky Chow und Tristan Perich präsentiert das Festival zudem eine audiovisuelle Installation mit 40 Lautsprechern und akustischem Klavier.

Die Zeche Zollern in Dortmund wird erneut zur Bühne für junge Pianist:innen. Vom 5. bis 7. Juni treten Eric Lu, Tsotne Zedginidze, Alim Beisembayev, Junyan Chen und Jaeden Izik-Dzurko auf. Ein zentraler Programmschwerpunkt ist dem ungarischen Komponisten Béla Bartók gewidmet. In fünf Konzerten interpretieren Pierre-Laurent Aimard, Yulianna Avdeeva, Lucas und Arthur Jussen, Sir András Schiff sowie Anna Vinnitskaya dessen Werk. Das Klavier-Festival Ruhr verbindet damit große klassische Tradition, Jazz und zeitgenössische Musik auf höchstem Niveau.Die außergewöhnliche Dichte hochkarätiger Klavierkonzerte macht das Klavier-Festival Ruhr zu einem weltweit einzigartigen Ereignis.

Info & Tickets: www.klavierfestival.de

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