Bild für Beitrag: Junge Stimmen, große Klänge | domicil vergab Förderpreis 2025/2026
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Junge Stimmen, große Klänge

domicil vergab Förderpreis 2025/2026

Dortmund, 08.02.2026
FOTO: Franz Josef Teupe

Das Dortmunder domicil hat mit seinem Förderpreis erneut bewiesen, warum es auch bei der Nachwuchsförderung zu den wichtigsten Adressen in Nordrhein-Westfalen zählt. Beim Finale des diesjährigen Wettbewerbs präsentierten junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland ihre Arbeit – und zeigten dabei eine bemerkenswerte stilistische Bandbreite.

Den ersten Preis sicherte sich das Duo Kravchenko Clees. Die Sängerin Kateryna Kravchenko und der Vibraphonist Arthur Clees, ursprünglich in Dresden zusammengefunden und mittlerweile in Köln beheimatet, bewegen sich in einem faszinierenden Spannungsfeld zwischen Jazz, elektroakustischer Musik und interdisziplinären Klangexperimenten. Ihr poetischer, konzeptionell offener Ansatz überzeugte Jury und Publikum gleichermaßen. International machte das Duo bereits mit dem Grand Prix beim Jazz Juniors Competition in Krakau auf sich aufmerksam; für 2026 ist das Debütalbum Faces angekündigt.

Der zweite Preis ging an das Trio Alm, das mit seiner reduzierten Klangsprache zwischen Ambient, Minimal Music und freier Improvisation Räume öffnet und Zeit hörbar macht. Besondere Freude dürfte der geteilte dritte Preis bereiten: Bebop Brew, ein Quintett aus Westfalen mit Musikern zwischen zwölf und achtzehn Jahren, verbindet traditionellen Swing mit modernem Jazz auf erstaunlichem Niveau. Ebenfalls ausgezeichnet wurden das Duo Greta Gröning & Yuma Gao sowie das Darius Blair Quartett. Greta Gröning erhielt zudem den Solistenpreis für ihre außergewöhnliche Ausdrucksstärke, während Bebop Brew mit dem Publikumspreis für ihre mitreißende Bühnenenergie geehrt wurde.

Der domicil Förderpreis, unterstützt unter anderem durch dortMUT/DSW21, bietet den Ausgezeichneten neben Preisgeldern auch professionelle Konzert- und Videoproduktionen – eine wertvolle Möglichkeit, ihre Arbeit nachhaltig sichtbar zu machen. So bleibt das domicil, was es seit Jahren ist: ein Ort, an dem der Jazz von morgen schon heute zu hören ist.



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