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Von Köln über Essen nach Würzburg

Reza Askari wird Professor

Köln, 12.10.2023
TEXT: Bernd Zimmermann | 

"Ich bin völlig aus dem Häuschen, euch mitteilen zu können, dass ich ab Oktober als Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik Würzburg tätig sein werde", schreibt Reza Askari auf Facebook.

Manchmal hat man im Leben einen Lauf. Gerade zum ersten Mal Vater geworden und jetzt noch das: Professor an der Hochschule für Jazz in Würzburg. Dort wird er auf so manchen ehemaligen Kollegen der NRW-Szene treffen.

Reza Askari gehört zu den Sympathieträgern des zeitgenössischen Jazz und ist einer der herausragenden Akteure der nordrhein-westfälischen, insbesondere Kölner Jazzszene. 1986 als Sohn eines aus dem Iran immigrierten Vater und einer deutschen Mutter in Fulda geboren, begann er bereits im Alter von fünf Jahren zunächst mit dem Klavierspiel. Mit elf Jahren entdeckte er die elektrische Bassgitarre für sich und startete seine musikalische Laufbahn früh in heimischen Punk- und Jazzbands.

Nach dem Abitur ging er nach Köln an die Hochschule für Musik und Tanz und studierte dort erst E-Bass und später auch Kontrabass bei Dieter Manderscheid und Sebastian Gramss. Anschließend führte er seine Studien im Fach "Master of Improvising Arts" an der Essener Folkwang Universität der Künste bei Robert Landfermann fort und beendete diese mit „Summa cum laude“. Von 2007 bis 2010 gehörte er dem Landesjugendjazzorchester Hessen an, von 2010 bis 2011 dem Bundesjazzorchester und der European Masterclass Big Band unter Leitung von John Ruocco. Er arbeitete mit zahllosen namhaften Künstler*innen auf nahezu allen Erdteilen.

Für ihn ist der Lehrauftrag in Würzburg "eine neue spannende Herausforderung in meinem Leben".

Heute hat Reza Askari seinen Lebensmittelpunkt in der Rhön gefunden.

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