Essen Jazz Orchestra
Zu Gast beim Tatort Jazz
FOTO: Heinz Schlinkert
Das „Essen Jazz Orchestra“ (EJO) wurde im Jahr 2014 von Tobias Schütte und Alexander Morsey mit dem Ziel gegründet, ein kreativer Pool für freischaffende Musikerinnen und Musiker, Komponisten und Arrangeure zu sein. In Abkehr von einem klassischen Bigband-Konzept widmet sich das „Essen Jazz Orchestra“ prioritär neuer Musik für Big Band und auch avantgardistischer Konzepte. Diese Arbeit wurde 2019 mit dem renommierten Jazzpreis „Jazz Pott“ belohnt. Ebenso hat das EJO sich zur Aufgabe gemacht, in besonderem Maße mit Komponistinnen zusammenzuarbeiten und Musik verschiedener Kulturen zu verbinden. Auch Komponistinnen und Komponisten aus der eigenen Band haben dort ihr musikalisches zu Hause.
Lange konnte das EJO im Rahmen der Konzertreihe „Jazz in Essen“ spielen, die vor zwei Jahren 40 Jahre alt wurde. Im Dezember 2025 wurde jedoch die Kulturförderung im Etat der Stadt Essen von 468.000 auf 100.000 Euro gekürzt. Für den Doppelhaushalt 2027/28 stehen bereits weitere Einschnitte im Raum. Die Jazz Offensive Essen (JOE) hatte dazu eine Petition gestartet. Geändert hat sich seitdem leider nichts. Die Konzertreihe wurde abgeschafft und das EJO kann nun nicht mehr spielen.
Glücklicherweise bietet Milli Häuser mit ihrer Tatort Jazz Reihe dem EJO die Möglichkeit in Bochum aufzutreten. Einmal im Jahr spielt nicht die Hausband mit einem Gast, sondern es wird eine ganze Band eingeladen.
Tatort Jazz mit dem Essen Jazz Orchestra
am Mittwoch, 16.09. 2026 20 Uhr
im Kunstmuseum Bochum
mehr unter https://milli-haeuser.de/tatort-jazz/konzerte-2026/#16092026



