Konzerttipp King Georg
Johanna Summer und Jakob Manz
FOTO: Bildquelle: Website Jakob Manz
Zwei außergewöhnliche Talente, die auf einen guten und vielbeachteten künstlerischen Weg gekommen sind, machen gemeinsame Sache: Die Rede ist von der Pianistin Johanna Summer und vom Saxofonisten Jakob Manz. Am kommenden Dienstag, dem 25. Februar, treffen sie im intimen Rahmen des Kölner Jazzclubs King Georg aufeinander, wo sie ab 20:30 Uhr ihre bemerkenswerte musikalische Partnerschaft präsentieren.
Beide Künstler haben sich in der deutschen Jazzszene durch ihre individuellen Ansätze profiliert. Johanna Summer, deren pianistische Expeditionen zwischen Bach und Ligeti für Aufsehen sorgen, hat sich in den renommiertesten Konzertsälen etabliert. Ihre Zusammenarbeit mit Igor Levit zeugt von der Natürlichkeit, mit der sie die Grenzen zwischen klassischer Tradition und improvisatorischer Freiheit überwindet. Der Saxofonist Jakob Manz hingegen hat sich als dynamischer Grenzgänger zwischen den Genres einen Namen gemacht. Seine Auftritte als Special Guest bei Sarah Connor und seine tiefe Verbundenheit zu Jazz-Pop-Innovatoren wie David Sanborn und Marcus Miller spiegeln sich in seinem charakteristischen Saxofonton wider.
Die künstlerische Synergie der beiden, dokumentiert auf einem vielbeachteten Album "Cameo" für das Label ACT, offenbart sich besonders eindrucksvoll im direkten Dialog. "Im Duo mit Johanna", reflektiert Manz, "muss man alle gewohnten Spielweisen hinter sich lassen. Die Musik verlangt absolute Präsenz und Offenheit für den Moment."
Im King Georg verspricht dieser Abend eine intime Begegnung mit zwei Musikern, die das Jazz-Idiom durch ihre persönlichen Perspektiven bereichern. Ihre Musik, geprägt von spontaner Interaktion und künstlerischer Reife, steht beispielhaft für die vitale Entwicklung des zeitgenössischen deutschen Jazz.