Celloherbst am Hellweg
Cello und Jazz
FOTO: Homepage Celloherbst
Der traditionsreiche Celloherbst am Hellweg hat wieder begonnen. Auch diesmal sind nicht nur klassische Konzerte zu hören. Das Cello wird in der ganzen Vielfalt seiner Möglichkeiten präsentiert mit Tango, Pop und Rock, Jazz, mit Kammermusik oder mit Kammerorchester von Klassik bis hin zu zeitgenössischer Musik. Der „Celloherbst am Hellweg“ wurde 2004 vom „Kulturkreis der Unnaer Wirtschaft e.V.“
ins Leben gerufen und ist weltweit eines der vielseitigsten Cellofestivals.
Termine:
LATIN QUARTER Quartet feat. Anna Carewe (England)
Sonntag | 11.10.2026 | 19.30 Uhr
Stadthalle Meschede | Winziger Platz 10 | 59872 Meschede
Latin Quarter machten in den 80er Jahren mit Hits wie „Radio Africa“ und „New Millionaires“ auf sich aufmerksam. Seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2012 sind sie jedoch am produktivsten: In den letzten 13 Jahren haben sie acht Studio- und ein Live-Album produziert und diese Alben natürlich mit zahlreichen Konzerten begleitet.
Im Jahr 2024 wurden die langjährigen Mitglieder Steve Skaith, Steve Jeffries und Mary Carewe durch die englische Cellistin Anna Carewe ergänzt. Auf das Album „I Together“ folgte eine äußerst erfolgreiche Tournee durch Deutschland, die Schweiz und Großbritannien.
Diese Besetzung war ursprünglich als einmalige Aktion geplant, aber die Resonanz auf die Platte und die Live-Auftritte war so positiv, dass sie beschlossen haben, als Quartett weiterzumachen und ein Album mit brandneuem Material zu schreiben.
Alyona Jazzquartett- Cello & Jazz
Das Alyona Jazzquartett ist mit vier Konzerten vertreten.
- Donnerstag | 15.10.2026 | 18.00 Uhr
Emil Schumacher Museum | Museumsplatz 1 | 58095 Hagen
- Freitag | 16.10.2026 | 19.00 Uhr
Ernst-Barlach-Gymnasium Unna
- Samstag | 17.10.2026 | 18.00 Uhr
Kunstmuseum Bochum| Kortumstraße 147 | 44787 Bochum
- Sonntag | 18.10.2026 | 17.00 Uhr
Haus Hemer | Geitbecke 6 | 58675 Hemer
Die renommierte Cellistin Alyona Verteletskaia präsentiert gemeinsam mit ihrem Quartett Auszüge aus der berühmten Suite for Cello and Jazz Piano Trio von Claude Bolling. Das 1975 entstandene Werk verbindet auf faszinierende Weise klassische Cellokunst mit den Rhythmen und Klangfarben des Jazz. Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen des Leipziger Jazzprofessors Ralf Schrabbe. Ein spannender Abend voller musikalischer Grenzgänge – ein Muss für alle Freunde und Freundinnen von Klassik und Jazz.
Alyona Verteletskaia ist in Moskau aufgewachsen und ist eine ausgebildete klassische und auch eine Jazz-Cellistin. Ihre klassischen Fähigkeiten und Kenntnisse verdankt sie ihrem Lehrer, dem renommierten Cellisten Professor Igor Gavrysh, bei dem sie in Moskau studierte, und ihr Jazzspiel, dem bekannten Jazz-Cellisten Stephan Braun, bei dem sie derzeit in Linz studiert.
Seit 2023 wohnt Alyona in Linz, und gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in ganz Österreich. Sie experimentiert viel mit der Kombination ihres klassischen Erbes mit Jazz, sei es im Streichquartett, als Solokünstlerin oder in einer Jazzband, um in dieser Fülle an Genres ihre eigene Stimme und Richtung zu finden.
Alyona Verteletskaia – Cello
Ralf Schrabbe – Klavier
Uli Bär – Kontrabass
Martin Siehoff – Drums
Acoustic String Ensemble
CELLO-CROSSOVER IN DER CELL-LOUNGE ROHRMEISTEREI
Mittwoch | 21.10.2026 | 19.00 Uhr
Rohrmeisterei | Ruhrstraße 20 | 58239 Schwerte
Ein außergewöhnliches Klangerlebnis erwartet das Publikum, wenn das Acoustic String Ensemble zu einer musikalischen Reise durch vier Jahrhunderte einlädt. Das Trio verbindet kammermusikalischen Jazz mit Einflüssen aus Klassik, Folk und Pop – romantisch und zeitgemäß, offen für Experimente.
Im Zentrum stehen die farbenreichen, swingenden Dialoge zwischen Uli Bär am Kontrabass, Felix Krampen an der Gitarre und Daniel Brandl am Violoncello. Bär und Krampen verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft seit ihrer Jugendzeit und dem gemeinsamen Musikstudium in Dortmund. Cellist Daniel Brandl studierte am Konservatorium in Arnheim und ist seither in den vielfältigen Welten der improvisierten Musik zu Hause. Gemeinsam interpretieren sie Werke von Bach, Metheny, Villa-Lobos sowie eigene Kompositionen von Bär und Brandl auf ganz persönliche, eigenwillige Weise – klangverliebt, innovativ und voller Spielfreude.


