"Botschafter des guten Willens" |

Heute ist Weltjazztag

New York, 30.04.2020 | Heute ist UNESCO-Welttag des Jazz. Kölner Jazzer würden sonst vielleicht wieder mit Jazz-Flashmobs die Straße aufmischen und eigentlich wollte der Jazzclub Krefeld mit einem besonderen Live-Programm den symbolträchtigen Tag begehen – wie zahllose andere Venues überall auf dem Planeten! Aber aus bekannten Gründen muss zum 9. Internationalen Jazz-Tag einmal mehr das world wide web herhalten...


Der Unesco International Jazzday 2020 findet online statt und wird von Herbie Hancock ausgerichtet. Das Herzstück des Tages bildet ein virtuelles globales Konzert mit Künstlern aus aller Welt, welches live auf jazzday.com übertragen wird – unter anderem mit John Scofield, Marcus Miller, Lang Lang, Charlie Puth, Cécile McLorin Salvant, John McLaughlin, Dianne Reeves, Dee Dee Bridgewater, Sibongile Khumalo, Alune Wade, John Beasley, Ben Williams, Lizz Wright, Igor Butman, Evgeny Pobozhiy, Youn Sun Nah, A Bu, Jane Monheit und Joey DeFrancesco aufgeführt werden.

Kann der Internationale Jazztag und die Kunst im Allgemeinen eine relevante Antwort auf die soziale Isolation in der Krise sein? Über solche Fragen diskutieren der Bassist und Komponist Marcus Miller und die legendäre südafrikanische Sängerin Sibongile Khumalo teil. Ein Live-Publikum wird während der gesamten Sitzung Fragen stellen können. Das Programm beinhaltet pädagogische Meisterklassen und Diskussionen per Webkonferenz mit renommierten Pädagogen und Jazzkünstlern - auch das wird live über jazzday.com übertragen.

Die UNESCO und das Herbie-Hancock-Jazz-Institut haben hinaus einen Aufruf an diese Organisatoren, Künstler und Fans auf der ganzen Welt gerichtet, Videobotschaften, Audioaufnahmen und andere Formen der Teilnahme zu erstellen, um Solidarität mit allen von der Pandemie Betroffenen zu zeigen. Auch diese Beiträge werden im Rahmen der ganztägigen virtuellen Feierlichkeiten auf jazzday.com präsentiert.

Herbie Hancock wirbt als in einer Videobotschaft als „UNESCO-Botschafter des guten Willens“ für den interkulturellen Dialog: "Dies sind beispiellose Zeiten für die Weltbürger, und wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, das Verständnis und die Partnerschaft unserer Jazz Day-Gemeinschaft. Bewaffnet mit Optimismus, Geduld und Anmut werden wir diese Herausforderungen als Familien, Gemeinschaften, Länder und als eine stärkere geeinte Welt meistern. Lasst uns jetzt mehr als je zuvor zusammenkommen und die Ethik der globalen Bewegung des Jazz Day auf der ganzen Welt verbreiten und dies als eine Gelegenheit für die Menschheit nutzen, sich wieder zu verbinden, besonders inmitten all dieser Isolation und Unsicherheit".

Der Internationale Tag des Jazz wurde von der UNESCO-Generalkonferenz 2011 ins Leben gerufen und von der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkannt. Er bringt jedes Jahr am 30. April Länder und Gemeinschaften weltweit zusammen, um Jazz zu feiern und die wichtige Rolle der Musik bei der Förderung des Dialogs, der Bekämpfung von Diskriminierung und der Förderung der Menschenwürde hervorzuheben. Das Herbie-Hancock-Jazz-Institut ist der offizielle Partner der UNESCO bei der Organisation und Förderung des Internationalen Jazz-Tags.

Www.jazzday.com