Absolute Performance | Matthias Schriefl beim Tatort Jazz

Bochum, Gelsenkirchen, 1.12.2010 | Welch ein grandioser Abend im Thealozzi in Bochum. Zum ersten Mal präsentierten Tatort Jazz und ruhrjazz.net gemeinsam ein Konzert. Und völlig zurecht viel unsere Wahl auf Matthias Schriefl und die Tatort Jazz Hausband.

Denn: spannend, abwechslungsreich und vor allem nicht ernst, sollte das erste von ruhrjazz.net kopräsentierte Konzert im Rahmen der Kooperationen mit Jazzveranstaltern des Ruhrgebiets sein. Und das war es auch, was Matthias Schriefl und die Tatort Jazz Hausband an diesem Abend ablieferten.

Witzig, locker und auf allerhöchstem Niveau agierte Matthias Schriefl und auch die drei hauseigenen Jazzer (Martin Scholz [Klavier], Alex Morsey [Bass, Tuba] und Uwe Kellerhoff [Schlagzeug]) waren an diesem Abend in allerbester Spiellaune. Dabei standen sowohl die eigenwilligen Kompositionen von Matthias Schriefl, wie auch Jazzstandards auf dem Programm. Eine sehr gelungene Mischung aus Kuriosem und Gewohntem, die es dem Publikum leicht machte dem sonst doch eher anspruchsvollen Stücken von Matthias Schriefl zu folgen.

Eine absolute Performance lieferte Matthias Schriefl zum Ende des Konzerts mit seinem Stück "Kölner Karnickl" ab. Dabei ließ er beim Basteln seiner Loops keine Möglichkeit aus, Geräusche zu produzieren. Kindertrompete, Tischtennisbälle, Wasserglas, ja das Mobiliar des Thealozzisaals und Mikroständer mussten herhalten, bevor er mit seiner Trompete durch das Publikum kletterte.

Es war, wie gesagt, ein Abend mit vielen Überraschungen, bester Laune bei den Musikern, dem Publikum und bei den Veranstaltern. Es ist wunderbar zu sehen und zu hören, wenn der Jazz nicht so bierernst und trocken daher kommt, sondern lebendig und kreativ.

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Fotos: bz, sb | Text: bz

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