Freuen auf Mannheim |

Filippa Gojo im Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises

Mannheim, 12.02.2015 | Filippa Gojo freut sich auf Mannheim – und natürlich darüber, wenn möglichst viele Musikfans mit ihr zum Finale für Neuen Deutschen Jazzpreis anreisen. Denn dieser Preis ist vor allem ein Publikumspreis – und der lebt nun mal vom „Support“ direkt vor der Bühne!

Der mit 11.000 Euro dotierte Neue Deutsche Jazzpreis ist sozusagen ein Ableger des renommierten Deutschen Jazzpreises. Vor nunmehr zehn Jahren ins Leben gerufen, widmet er sich vor allem der Zukunft der Jazzszene. Die Livepräsenz der Künstler und ihre unmittelbare Wirkung beim Publikum ist da ein „ehrlicher“ Gradmesser. Dabei trifft eine kompetente Jury die Vorauswahl. Um Neutralität zu gewährleisten, wird in jedem Jahr ein Kurator gewählt, der nicht aus der Jazzszene des eigenen Landes kommt. Für die neue Ausgabe 2015 konnte Kenny Garrett gewonnen werden. Der hatte schließlich die Aufgabe, unter einer Vorauswahl von 14 Bands die drei hoffnungsvollsten Teilnehmer für das Finale auszuwählen. Zu den Finalisten gehört das Duo aus Lutz Häfner und Rainer Böhm, die hier ein Celloquartett hinzuziehen. Ein zweites Gesangs- und Instrumentalduo lässt bei diesem Finale vor allem sensible und auch mal folk-affine Klänge erwarten: nämlich Andreas und Matthias Pichler. Und dann ist da - wie gesagt- die in Köln lebende Sängerin und Stimmkünstlerin Filippa Gojo, die vor allem durch einen spannenden Facettenreichtum und einen sehr offenen Blick auf die Vielfalt des heutigen Jazz für Furore sorgt! Im April 2013 legte sie ihr Debut-Album „Nahaufnahme” (Label: Ajazz) vor, das nach Bekunden der Sängerin einen subjektiven Lebenssoundtrack von stressigen Alltagsszenen, lebendigen Erinnerungen an längst vergangene Momente und verwirrter Verliebtheit abbildet.

„Wir wollen dem Zuhörer im doppelten Wortsinn eine Nah-Aufnahme präsentieren” sagt die Künstlerin selbst dazu. Dafür greift das Quartett auf eine große dynamische Bandbreite zurück, von leisen Percussionsounds bis hin zum Megaphonsolo. Neben englischen und portugiesischen Texten erklingt auch ein Jazzstandard - neu bearbeitet im Dialekt der Vorarlberger Heimat der Sängerin!

Und schon bald erscheint Fillippa Gojos erstes Solo-Album „Verträum“ (ebenfalls bei Ajazz.de)

Über Musik schreiben und lesen ist das eine – sie zu machen und zu hören das andere! Dafür gibt es jetzt einen direkten Kanal, wo Ajazz 2 Stücke von Filippas CD "Nahaufnahme" zum Streamen und Downloaden (in CD Qualität) bereitstellt.

http://ajazz.bandcamp.com/album/rush-our-confusao-2-tracks-from-the-cd-nahaufnahme

Termin für die Wettbewerbskonzerte:

Samstag, 14.03.2015,
Alte Feuerwache Mannheim [Brückenstraße 2], Einlass ab 19 Uhr