Festivals in NRW

Neuauflage des RuhrJazzFestivals |

Hochkarätiges Programm im Kunstmuseum Bochum (6.4. – 8.4.2018)

Bochum, 31.03.2018 | Das RuhrJazzFestival erlebt seine Wiedergeburt. 1985 vom Musikproduzenten Ulli Blobel gegründet, wurde es vom Musiker Martin Blume 1989 weitergeführt. 1996 endete das Festival, das Musiker der Ruhrgebietsszene mit internationalen Größen des Free Jazz und der Improvisierten Musik zusammenbrachte. Der WDR hatte seine Beteiligung abgesagt, das Geld für eine Fortsetzung fehlte.

Jetzt wird es von beiden „Gründer-Vätern“ wieder aufgelegt. Gemeinsam mit Sepp Hiekisch-Picard vom Kunstmuseum Bochum organisierten sie ein fulminantes Programm, das die Ursprungsidee wieder belebt. Jan Klares The Dorf mit einer Vielzahl von Musikern aus dem Revier spielt zum Auftakt am Freitag, 6.4. (20.00 Uhr). Das Duo Eckard Koltermann und Theo Jörgensmann - Ruhr-Jazzer der ersten Stunde des Festivals - spielt wieder auf (Sa, 7.4., 16.00 Uhr). Der Bochumer Martin Blume steht selbstverständlich selbst auf der Bühne: am Sonntag, 8.4. 16.00 Uhr mit Wilbert de Joode und John Butcher.

Die Liste der überregionalen, ja internationalen Gäste wartet mit klangvollen Namen auf: Rolf Kühn Unit (mit dem Drummer Christian Lillinger) am Freitag (6.4., 20.00 Uhr), Gianluigi Trovesi und Gianni Coscia (Sa, 7.4., 20.00 Uhr). Wolfgang Schmidtke Orchestra bestreitet ein Mitternachtskonzert zum 100. Geburtstag von Thelonious Monk (Sa, 7.4., 23.00 Uhr). Die junge Pianistin Julie Sassoon tritt am Sonntagmittag (8.4., 14.00 Uhr) mit ihrem Quartett auf. Am Sonntagabend um 18.00 Uhr ist der legendäre Gitarrist James Blood Ulmer mit der skandinavischen Band The Thing um den Saxophonisten Mats Gustafsson zu erleben.

Eine Podiumsdiskussion mit den Veranstaltern des Festivals am Samstagsnachmittag (7.4., 16.00 Uhr) ermöglicht einen Einblick in die Bedingungen des Neuanfangs. Eine Slideshow mit Jazzfotografien von Heinrich Brinkmöller-Becker gibt zu den akustischen Erlebnissen der drei Tage eine visuelle Einstimmung.

Programm und nähere Informationen zu den Konzerten: www.Ruhr-Jazzfestival.de.