Blues als Zustand |

Carolin Pook lädt in die Röhre

Moers, 26.02.2016 | Einen Monat lebt Improviser Carolin Pook schon in Moers, da zieht es sie in die Weygoldstraße 10. Im Keller der Röhre gibt sie am Samstag, 27. Februar, gemeinsam mit Sebastian Müller und Rafael Calman ein Konzert unter dem Motto: Blues als Zustand, nicht als Stilrichtung.

Den Blues haben, Weltschmerz empfinden. Der Begriff kommt aus dem Englischen, wo Blau als symbolische Farbe für gedrückte Stimmung oder Melancholie gilt. Die Musikart Blues wurde aufgrund des melancholischen Elements so benannt. Für den Abend in der Röhre freut sich Pook auf freie Improvisationen, die auf genau dieser Idee basieren. Begleitet wird sie dabei von Sebastian Müller an der E-Gitarre und Rafael Calman am Schlagzeug.

Gerade Müller, der am Berklee College of Music in Boston, aber auch an der Musikhochschule Köln studiert hat, lotet gerne die Grenzen von dem aus, was als Jazz bezeichnet werden kann. Ihm geht es um den Moment der Improvisation, den er mit dem Publikum teilen will. Calman hingegen stammt vom Klavier - am Schlagzeug war er zunächst, von wenigen Unterrichtsstunden abgesehen - Autodidakt. Von 2006 bis 2012 studierte er dann jedoch in im Diplomstudiengang Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik Köln.

Für die drei Musiker ist es der erste Auftritt in dieser Konstellation. "Wir haben gleich bei der ersten Probe unseren gemeinsamen Sound gefunden", freut sich die frischgebackene Improviser in Residence auf Samstag.

Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr, Einlass ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro (ermäßigt 5 Euro). Kartenreservierungen sind per Email an yala.pierenkemper@moers-festival.de möglich.